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Begriffe / M - Übersicht / Maltherapie

Maltherapie 

Die Maltherapie ist eine Form der Kunsttherapie. Es existiert keine allgemein gültige Definition. Werner Kraus gibt in seinem Buch Die Heilkraft des Malens (Verlag C.H. Beck) eine gute Übersicht über die Geschichte, die Anwendungsbereiche und Methoden der Maltherapie/ Kunsttherapie. Maltherapie wird zu den gestaltungstherapeutischen Verfahren gerechnet, sie ist handlungs- und erlebnisorientiert. Kreative Kräfte werden geweckt, angeregt oder wiederbelebt, welche den Malenden in seine Lebensbewältigung stärken. Sie wird auch in Verbindung mit anderen psychotherapeutischen Richtungen, z. B. Psychoanalyse, Gestalttherapie, etc. angewandt.

Peter Baukus und Jürgen Thies haben in ihrem Buch "Aktuelle Tendenzen in der Kunsttherapie" die verschiedenen Methoden in sieben Ansätze eingeteilt, in der Praxis überschneiden sich die Ansätze auch immer wieder.

Der psychiatrische Ansatz
Der künstlerisch- kunstpädagogische Ansatz
Der heilpädagogische Ansatz
Der psychotherapeutische Ansatz
Der anthroposophische Ansatz
Der rezeptive Ansatz
Der integrative Ansatz
Die Maltherapie eignet sich für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in psychischen oder physischen Belastungs- und Krisensituationen und als Prävention zur Stärkung und Entwicklungsförderung. Im Einzel- oder Gruppensetting wird mit verschiedenen Materialien und Techniken gearbeitet. Es sind keine künstlerischen Vorkenntnisse notwendig, da es darum geht, sich ausdrücken zu dürfen.

Der Klient/Patient erlebt einen Freiraum zu kreativer Auseinandersetzung im Malen und die Möglichkeit, inneren Bildern Raum zu geben. Er kann in der geschützten, wertfreien Atmosphäre des Ateliers ohne "Risiko" neue Sicht- und Verhaltensweisen entwickeln und erproben, die er später ins reale Leben transferieren kann. Im Gespräch mit dem Maltherapeuten werden die Erfahrungen besprochen und nach Möglichkeit reflektiert. Die therapeutische Beziehung ist im Unterschied zu den Gesprächstherapien erweitert durch das Bild oder Werk und bewegt sich in diesem Dreieck. Beim Gestalten findet ein Zwiegespräch mit sich selbst statt, die Gestaltung erreicht auch den "schauenden" Betrachter. Diese Form der nonverbalen Kommunikation wirkt öffnend auf die Beziehung zu sich und seiner Umgebung. Der Prozess des Gestaltens steht im Vordergrund und bleibt in den Werken sichtbar.


 

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