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Begriffe / E - Übersicht / Elektrotherapie

Elektrotherapie 

Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers, also besonders an Armen und Beinen, kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden werden während einer Therapiesitzung Elektroden angebracht und mit geringen Stromstößen (Reizstrom) die Funktion des betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder und atrophiert weniger rasch.

Die Muskeln reagieren je nach Dauer der Denervierung auf verschiedene Stromarten unterschiedlich gut. Im Allgemeinen werden bei längerbestehenden Denervationen mit Exponentialströmen mit relativ langen Dreieckimpulse die besten Ergebnisse erzielt, weil die denervierten Muskeln nur noch auf längere Stromimpulse ansprechen. Es werden Dreieckimpulse eingesetzt weil die gesunde Muskulatur wegen der noch vorhandenen Adaptationsfähigkeit nicht auf dieser Impulsform anspricht. Doch auch Faradisation und Rechteckstrom kommen zum Einsatz. Ein Gleichstrom (früher Galvanisation genannt) kann keine Kontraktionen auslösen. Welche dieser drei Stromarten die höchste Wirkung erzielt wird meist einfach ausprobiert.


 

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